JHV am 07.09.2014 in Winterstein Thüringen

Bereits am Vorabend trafen sich einige Züchter zu vorbereitenden Gesprächen und gemütlichem Abend. Am 07.09. eröffnete der Vorsitzende Waldowski die Versammlung, begrüßte die Anwesenden und wünschte der Versammlung einen guten Verlauf. Die Tagesordnung lag jedem vor, Zusätze oder Änderungen gab es nicht, und wurde bestätigt. Waldowski bedankte sich für die Glückwünsche zu seinem 60. Geburtstag und gratulierte dem 1. Kassierer E. Denker zu seinem vor 3 Tagen begangenen 50. Geburtstag. Auch das Protokoll der letzten JHV ging jedem per Rundschreiben zu, Ergänzungen und Änderungen gab es nicht, womit es bestätigt wurde.

Im Jahresbericht des Vorsitzenden verwies Waldowski zunächst auf das 105 -jährige Bestehen des SV, 5 Jahre nach dem Großjubiläum und dem goldenen Siegerring. Dabei war das Hauptaugenmerk gerichtet auf Mitgliederbewegung und Zuchtentwicklungen. Während die Mitgliederzahl stabil, trotz Zu- und Abgängen blieb, haben unsere Farbenschläge teilweise an Verbreitung verloren, aber auch neue sind dazu gekommen. Dabei haben die Zwerge seit Jahren die Nase vorn, obwohl die Großen auch einzelne Farbenschläge festigen konnten.

Im Nachsatz bedankte sich Waldowski beim Vorstand für die im zurueckliegenden Jahr geleistete Arbeit und übergab das Wort an den Zuchtwartes D. Kästner. Als erstes sprach Kästner nochmals die letzte HSS in Kaltenwestheim und VZV / VHGW Schau Leipzig an. Dabei wurden Vorzüge und Nachteile in beiden Größenformaten herausgestellt. Bei seinen Ausführungen ging er stets aus der Sicht als SR ein. Viele Ratschläge und Hinweise konnte er für zukünftige Schauen geben. Zur nächsten JHV wird ein Tagesordnungspunkt gesondert seinen Ausführungen zum Einfluss von Fütterung und Haltung zum Beispiel auf Gefieder, Lauffarbe usw. gewidmet. Weitere Hinweise gab es zur Tierbesprechung im Anschluss.

Waldowski dankte dem Zuchtwart für die Ausfuehrungen und gab das Wort an den Kassierer zum Kassenbericht. Im Vorfeld hatten die Kassenprüfer L. Zorn und K. Heim die Kasse geprüft, eine vorbildliche und lückenlose Führung bestätigt. Danach gab es einstimmig Entlastung.

Der Vorsitzende dankte den Ausführungen, übergab das Wort an G. Kutzner zur Durchführung der Wahlen

gewählt wurden 1. Kassierer, 2. Schriftführer. Die Wahl hatte folgendes Ergebnis :

  1. Kassierer : E. Denker , Wiederwahl -einstimmig angenommen, mit seiner Zustimmung
  2. Schriftführer : Vorschlag Heidi Schalling in Verbindung mit dem bestätigten Pressewart

Diese Wahl, da keine anderen Vorschläge kamen, wurde auf das nächste Jahr vertagt, da die Züchterin Schalling nicht anwesend war.

In den folgenden Berichten kamen die Delegierten VHGW und VZV Tagung zu Wort.

VHGW Tagung wurde durch Vollmacht vertreten, VZV Tagung nahm der Vorsitzende in Sebnitz Teil. Die Berichte der Tagungen standen in den Fachpressen zur Kenntnisnahme. Waldowski als Teilnehmer der Diskussionsrunden am Samstag und Tagung am Sonntag konnte dennoch konkrete Hinweise auf die angesprochenen Themen geben. Schwerpunkte der Diskussionen lagen bei Kostensenkung Standgeld und Vergabemodus der Meisterschaften. Diese aber sind weiterhin Schwerpunkte für die nächsten Tagungen der Fachverbände, um an dieser Stelle nicht endlose Diskussion zu führen. Danach folgte ein kurzer Bericht der Tagung der Italienerzüchtervereine von Jens Lautenschläger. Anträge lagen beim Vorsitzenden nicht vor und es folgte der Punkt Verschiedenes.

Der Vorsitzende sprach Werbung und Öffentlichkeitsarbeit an.  Jede Möglichkeit sei zu nutzen um unsere Rasse attraktiv zu machen, interessierten Züchtern Bruteier, Küken und Zuchttiere zu günstigen Konditionen abzugeben. Besonders Jugendliche sind zu berücksichtigen. Weiterhin ist die Beteiligung zu den HSS und auf Bundesschauen zu verbessern. Der SV praktiziert die HSS im Wechsel zu einer Bundesgross und internen Schau . Weiterhin sprach er die Zuchterfahrungen aller an, welche zur JHV als Erfahrungsaustausch gelten sollen. Er gab Bericht über sein Zuchtjahr, mit 5 Farbenschlägen und je 2 Stämmen. Er machte deutlich, dass nicht ein Hahn 5 bis 10 Hennen haben muss sondern 1,2 bis 1,3 ausreichend sein können. Es folgten konkrete Beispiele, weitere Anregungen gaben die Anwesenden.

Es folgten Ehrungen und Auszeichnungen. Die VHGW Meisterbänder mit Urkunde konnten nicht übergeben werden, da beide entschuldigt fehlten. Zucht -und Leistungspreise wurden an die Erringer übergeben.

Das letzte Wort hatte der 2. Vorsitzende G. Kutzner welcher die Versammlung beendete.

Abschließend gab es die Tierbesprechung. Reichlich Tiermaterial stand zur Diskussion und Begutachtung durch den Zuchtwart Kästner. Wichtige Hinweise konnten die Züchter erfahren, sei es Gefiederfarbe, Lauffarbe, Ohrscheiben  usw. Anhand der Tiere bestätigte er aus seiner Sicht das Für und Wider der Kategorien Wünsche und Mängel. Manchem Anwesenden wurde klar, was zur Ausstellung kann und was weg bleiben sollte. Dabei hob er hervor, dass die Toleranz des SR nicht immer übereinstimmt mit der Meinung der PR auf einer allgemeinen Schau. Eine zuchtstandsbezogene Beratung hob er besonders hervor. Nach der wertvollen und Richtung weisenden Tierbesprechung gab es Mittagessen, danach Verabschiedung und Heimreise.

Die nächste Jahreshauptversammlung 2015 findet wieder in Winterstein statt.

Udo Waldowski

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